Umwelt
Eine grünere Zukunft beginnt bei den Entwicklungen von heute
Unser Engagement für die Umwelt ist ein wesentlicher Bestandteil der Mission von Mouser, verantwortungsvolle Innovationen zu fördern und neue Produkte zu liefern. Wir helfen Ingenieuren, die Welt, in der wir leben, zu verbessern, indem wir Lösungen für Umweltprobleme anbieten und gleichzeitig unseren CO₂-Fußabdruck minimieren.
Ziele von Mouser
Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks
Senkung unseres Wasserverbrauchs
Höherer Anteil recycelter Materialien
Nachhaltigkeitsmaßnahmen
- Globaler Nachhaltigkeitsbericht der TTI FOS
- Unterstützung von Abschnitt 1502 des Dodd-Frank Wall Street Reform & Consumer Protection Act
- Zusammenarbeit mit Herstellern und der ECIA zur Information von Kunden über Konfliktrohstoffe
- Umweltmanagementhandbuch
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Richtlinie
Mouser Electronics hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der umweltrelevanten Prozesse verpflichtet, um die Umweltleistung zu verbessern und alle gesetzlichen und sonstigen Anforderungen in Bezug auf unsere Umweltaspekte zu erfüllen – mit dem Ziel, Umweltverschmutzung zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.
Ziele
- Reduzierung unseres CO₂-Fußabdrucks
- Senkung unseres Wasserverbrauchs
- Höherer Anteil recycelter Materialien
Bei Mouser erstreckt sich unsere Umweltpolitik auf alle relevanten Umweltschutzgesetze und -vorschriften weltweit. Wir arbeiten auch eng mit unseren Herstellern zusammen, um unseren Kunden Produkte zu liefern, die den einschlägigen Umweltschutzgesetzen und -vorschriften entsprechen. Als Distributor für elektronische Bauteile, Ausrüstung und Zubehör ist Mouser bestrebt, alle Umweltaspekte der von uns angebotenen Produkte ordnungsgemäß zu kennzeichnen. Wir verpflichten uns, eine präzise und rückverfolgbare Identifizierung der Teilenummern durch die Dokumentation unserer Hersteller vorzunehmen. Darüber hinaus verhindern wir die Vermischung von Produkten aus verschiedenen Umweltbereichen durch strenge Inventarkontrollen und eine konservative Rückgaberegelung.
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- Füllstationen für Wasserflaschen auf dem gesamten HQ-Gelände
- Ladestation für E-Fahrzeuge auf dem HQ-Gelände
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Bewusste Verwendung von Materialien und Reduzierung von Abfällen
- Recyceltes Versandmaterial
- Optimierte Verpackung zur Reduzierung von Abfällen und Kosten
- 2024 Digie Award der IBCon für das intelligenteste Gebäude mit Gleichstromversorgung – Würdigung von Mouser als „Pionier“ im Bereich Power-over-Ethernet (PoE)
- Mouser hat sich für sein Repertoire im Bereich soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit für IntegrityNext entschieden. IntegrityNext verwaltet alle wesentlichen ESG-Themen in Übereinstimmung mit relevanten Richtlinien und Bestimmungen.
Umweltrichtlinien
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Richtlinie 2013/56/EU zur Änderung der Richtlinie 2006/66/EG des Europäischen Parlaments
Mit dieser Änderung wurden Ablaufdaten für die Ausnahme von Quecksilber in Knopfzellen und Batterien für schnurlose Elektrowerkzeuge festgelegt. Die Richtlinie enthält zudem eine Ausnahmeregelung für Knopfzellen für Hörgeräte.
Die Ausnahme für Knopfbatterien mit Quecksilber unter 2 % ist am 1. Oktober 2015 ausgelaufen.
Die Ausnahme für Akkus für schnurlose Elektrowerkzeuge ist am 31. Dezember 2016 ausgelaufen.
Die Ausnahme für Knopfzellen für Hörgeräte wurde geprüft und in einem Bericht der Kommission an das europäische Parlament und den Rat
Das Auslaufen der Ausnahmeregelung für quecksilberhaltige Knopfzellen zum 1. Oktober 2015 wird voraussichtlich keine Probleme hinsichtlich der Verfügbarkeit von Knopfzellen für Hörgeräte mit sich bringen. Folglich besteht keine Notwendigkeit, die in Artikel 4 der Richtlinie 2006/66/EG verankerte Ausnahme zu verlängern.
Richtlinie 2006/66/EG des Europäischen Parlaments
Batterien unterlagen schon immer Regulierungen, die Vorschriften sind jedoch strenger geworden.
Blei und Quecksilber in Batterien sind seit Langem als Umweltproblem bekannt. Die EU-Richtlinien gehen bis 1991 zurück. 2006 hat die EU die neue Richtlinie 2006/66/EG über Batterien und Akkumulatoren sowie Altbatterien und Altakkumulatoren verabschiedet und die Richtlinie 91/157/EWG aufgehoben. Diese Richtlinie ersetzt die vorherigen Richtlinien.
Die Verbote:
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Unbeschadet der Richtlinie 2000/53/EG verbieten die Mitgliedstaaten das Inverkehrbringen:
- von allen Batterien und Akkumulatoren, die mehr als 0,0005 Gewichtsprozent Quecksilber enthalten, unabhängig davon, ob sie in Geräte eingebaut sind oder nicht, und
- von Gerätebatterien und -akkumulatoren, die mehr als 0,002 Gewichtsprozent Cadmium enthalten, einschließlich solcher, die in Geräte eingebaut sind.
- Das Verbot nach Absatz 1 Buchstabe a gilt nicht für Knopfzellen mit einem Quecksilbergehalt von höchstens 2 Gewichtsprozent.
Das bedeutet, dass weniger als 5 PPM (2 % auf dem Knopf) Quecksilber und weniger als 20 PPM Cadmium im Gesamtgewicht der Batterie enthalten sind. Diese Vorgabe erscheint weniger homogen als die RoHS-Richtlinie. Außerdem muss die Batterie oder die Batterieverpackung mit der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sein.
Die einzigen Einschränkungen sind die Verwendung in Militär- und Raumfahrtanwendungen. Das Gesetz ist 2009 in Kraft getreten. Das Schlüsselkonzept: Alle Batterien werden recycelt.
Position von Mouser
Die Batteriehersteller haben ihre Produkte überarbeitet und verwenden kein Quecksilber mehr. Außerdem haben sie ihr Produkt entsprechend gekennzeichnet. Allerdings sind viele Batterien entweder zu schwer oder stellen ein Risiko für den Lufttransport dar. Daher sind sie für den Versand nach Übersee nicht geeignet. Außerdem sollten Kunden die Datenblätter der Hersteller lesen, um sicherzustellen, dass sie ein Produkt auswählen, das den Anforderungen entspricht.
EU-Richtlinien und nützliche Links
2013/56/EU vom 20. November 2013 zur Änderung der Richtlinie 2006/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über Batterien und Akkumulatoren sowie Altbatterien und Altakkumulatoren hinsichtlich des Inverkehrbringens von Cadmium enthaltenden Gerätebatterien und -akkumulatoren, die zur Verwendung in schnurlosen Elektrowerkzeugen bestimmt sind, und von Knopfzellen mit geringem Quecksilbergehalt sowie zur Aufhebung der Entscheidung 2009/603/EG der Kommission
2006/66/EG vom 6. September 2006 über Batterien und Akkumulatoren sowie Altbatterien und Altakkumulatoren und zur Aufhebung der Richtlinie 91/157/EWG
Website der Europäischen Kommission zu Batterien und Akkumulatoren
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Unbeschadet der Richtlinie 2000/53/EG verbieten die Mitgliedstaaten das Inverkehrbringen:
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Erklärung zur Verordnung (EU) 2019/1021 über persistente organische Schadstoffe (POP)
Mouser Electronics, Inc. hat sich verpflichtet, weltweite Bestimmungen zum Umweltschutz einzuhalten. Dazu gehört auch die EU-Verordnung 2019/1021 über persistente organische Schadstoffe (kurz „POP-Verordnung“ genannt).
In der POP-Verordnung sind über 30 regulierte persistente organische Schadstoffe (Persistent Organic Pollutants) aufgeführt. Ihrem Wortlaut zufolge sind „die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung der aufgeführten Stoffe ... einzeln, in Gemischen oder in Erzeugnissen [beschränkt oder] verboten“. Durch die Aufnahme des Begriffs „Erzeugnisse“ in die Verordnung wurden auch „elektronische Bauteile“ aufgenommen. Ohne Stellungnahme seitens der Europäischen Chemikalienagentur ECHA bleibt unklar, ob dies beabsichtigt war oder nicht. Eine Interpretation könnte lauten, dass die Verfasser das Behältnis meinten, in dem sich ein Stoff befindet, etwa eine Plastikflasche oder eine Spraydose.
In den meisten Ländern sind viele persistente organische Schadstoffe bereits seit Jahrzehnten verboten oder reguliert. Pestizide (Insektizide) wie DDT und Chlordan machen den Großteil der POP-Stoffe aus. Diese Schadstoffe sollten niemals bewusst in elektronischen Bauteilen vorhanden sein.
Flammschutzmittel bilden den Rest der regulierten POP-Stoffe. Dazu gehören polychlorierte Biphenyle (PCB), Hexabromcyclododecan, Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA). Hersteller haben diese Flammschutzmittel in Kunststoffe und Schaumstoffe integriert, die in Konsumgütern verwendet werden, z. B. in älteren Fernsehgehäusen und Autopolstern. Die ECHA hat zwei dieser Flammschutzmittel in die REACH-Verordnung aufgenommen: Hexabromcyclododecan und Bis(pentabromphenyl)ether (Decabromdiphenylether; decaBDE).
Die Verordnung enthält auch Bestimmungen zu Lagerbeständen, die jetzt als Abfälle bewirtschaftet werden sollen. Hierdurch werden die Lagerbestände aller POPs reduziert und die beschränkten Stoffe in Zukunft entfernt und eliminiert. Die Verordnung legt für Lagerbestände von Abfallstoffen außerdem Konzentrationsgrenzwerte zur Abfallbewirtschaftung fest. Dies erstreckt sich nicht auf die Konzentrationen in stoffhomogenen Erzeugnissen, wie sie derzeit von RoHS und REACH geregelt werden. Dies deutet darauf hin, dass die Verfasser eine Regulierung der Rohsubstanzen und nicht der Erzeugnisse an sich im Sinn hatten. Jedes Erzeugnis, das POP-Stoffe enthält, ist jedoch Teil des POP-Abfalls.
Mouser verkauft keine dieser POP-Stoffe als Material oder in Gemischen. Mouser hat begonnen, die Hersteller, deren Produkte wir vertreiben, auf die Einhaltung der POP-Verordnung zu verpflichten, da die Verordnung Flammschutzmittel einschließt. Mouser wird die Informationen der Hersteller auf der Mouser-Website veröffentlichen und die Erklärungen aktualisieren, sobald neue Informationen verfügbar sind.
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REACH – Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe
REACH ist eine Verordnung der Europäischen Union, die für alle Branchen mit Geschäftstätigkeiten in der EU gilt. Sie überträgt die Verantwortung für die Sicherheit von Chemikalien auf die Hersteller dieser Chemikalien und vereinheitlicht die Regelungen für die gesamte EU. Mit dieser Verordnung soll vor allem gefördert und in bestimmten Situationen sichergestellt werden, dass besonders besorgniserregende Chemikalien (Substances of Very High Concern (SVHC)) durch weniger gefährliche Chemikalien ersetzt oder ganz eliminiert werden.
SCIP ist die Datenbank für Informationen über besonders besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen als solche oder in komplexen Gegenständen (Produkten), die im Rahmen der Abfallrahmenrichtlinie (WFD) eingerichtet wurde.
Seit 2021 müssen Unternehmen, die Erzeugnisse mit besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC) aus der REACH-Kandidatenliste in einer Konzentration von mehr als 0,1 Gewichtsprozent (w/w) auf dem EU-Markt anbieten, der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) über die SCIP-Datenbank Informationen über diese Erzeugnisse übermitteln.
REACH – Position von Mouser
Mouser Electronics ist sich seiner Verantwortung bewusst, SVHC-Informationen, wie sie von unseren Herstellern bereitgestellt werden, gemäß Artikel 33 der REACH-Verordnung an unsere Kunden weiterzugeben.
Mouser vertreibt eine große Auswahl an Produkten von einer Vielzahl von Herstellern. Wir erwarten von unseren Herstellern, dass sie über zuverlässige Umweltprogramme verfügen, die die Anforderungen der REACH-Verordnung erfüllen, alle besonders besorgniserregenden Stoffe identifizieren und Sicherheitsdatenblätter oder andere Erklärungen vorlegen, die den sicheren Umgang mit ihren Produkten beschreiben.
Seit 2021 ist Mouser im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen bei der ECHA registriert und arbeitet aktiv daran, Informationen über die Einhaltung der REACH-Verordnung von unseren Herstellern zu erhalten und entsprechend in der SCIP-Datenbank zu melden, wenn eines ihrer Produkte SVHC über einer Toleranz von 0,1 % enthält. Wenn Mouser auf das Vorhandensein von SVHC aufmerksam gemacht wird, halten wir nicht nur die SCIP auf dem neuesten Stand, sondern geben diese Information auch an unsere Kunden weiter, indem wir die Dokumentation auf den Produktdetailseiten auf unserer Website veröffentlichen.
Da Mouser ein Vertriebsunternehmen für elektronische Bauteile ist, können wir keine globalen Vereinbarungen oder pauschale Erklärungen bezüglich der REACH-Konformität von Produkten unterzeichnen.
Für zusätzliche Informationen zum REACH-Status eines Mouser-Produkts, senden Sie eine E-Mail an Environmental@mouser.com.
Weitere Informationen über die REACH-Verordnung finden Sie auf der ECHA website
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RoHS
Erläuterung
RoHS-Änderung
EU-Richtlinie 2011/65/EU wurde durch die am 22.7.2019 in Kraft getretene EU-Richtlinie 2015/863 geändert, um vier (4) neue Substanzen aufzunehmen. Die betreffenden Substanzen (alles Phthalate) werden als SVHC nach REACH angesehen und kommen bei der Herstellung elektronischer Bauelemente nur sehr selten vor. Daher haben viele Hersteller ihre Umweltinformationen bisher nicht angepasst. Dies hat dazu geführt, dass auch Mouser den RoHS-Status auf seiner Website bisher nicht angepasst hat. Die Änderung umfasst außerdem die neue Produktkategorie „Sonstige“ mit Kategorienummer 11. Dies betrifft eher unsere Kunden als einzelne Bauteile. Auch Überwachungs- und Steuerungsgeräte nach Kategorie 9 müssen erst ab Juli 2021 RoHS 3-konform sein und sind bis dahin nur mit EU-Richtlinie 2011/65/EU konform.
Überarbeitung von RoHS
Die EU-Richtlinie 2002/95/EC, die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances), wurde am 21. Juli 2011 durch die EU-Richtlinie 2011/65/EU ersetzt, die gemeinhin als RoHS 2 bezeichnet wird. Die wichtigsten Änderungen, die sich auf den Kauf von elektronischen Bauteilen ausgewirkt haben, waren die Einführung des CE-Zeichens zur Kennzeichnung der RoHS-Konformität und die Eliminierung von Blei (Pb) in Keramik-Chip-Kondensatoren. Einige Hersteller haben sich mit der Aufhebung dieser Ausnahmeregelung Zeit gelassen, aber inzwischen kommen alle den Anforderungen nach. Ansonsten hat sich für den Vertrieb elektronischer Bauteile nicht viel geändert.
EU hebt DecaBDE-Ausnahme auf
Die jüngsten Ereignisse in der EU haben dazu geführt, dass die Ausnahmeregelung für Decabromdiphenylether (DecaBDE) aufgehoben wurde. DecaBDE gehört zu den polybromierten Diphenylethern, die bereits auf 1.000 PPM durch die RoHS-Richtlinie geregelt sind. Wenn also ein Produktlieferant angibt, dass ein Produkt ohne Ausnahmegenehmigung RoHS-konform ist, bedeutet dies, dass es auch den Anforderungen von DecaBDE entspricht. Mouser Electronics weist auf die Verwendung einer Ausnahmeregelung auf seiner Website, der Packliste und den Produktetiketten hin.
RoHS verändert die Welt
RoHS (Restriction of Hazardous Substances) ist die Richtlinie der Europäischen Union (EU) 2011/65/EU vom 27. Januar 2003 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Die Richtlinie verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, Rechtsvorschriften zu erlassen und umzusetzen, die die Richtlinie unterstützen. Die EU-Mitgliedsstaaten mussten die Richtlinie bis spätestens 1. Juli 2006 umsetzen. Die Richtlinie begrenzt die zulässigen Mengen von sechs gefährlichen Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten, die in der EU vermarktet werden. Bei diesen Stoffen handelt es sich um Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, bestimmte bromierte Flammschutzmittel (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE). Nichts in der jüngeren Geschichte hat den Vertrieb von elektronischen Bauteilen mehr in Frage gestellt als die Richtlinie der Europäischen Union über diese Beschränkung gefährlicher Stoffe.
RoHS – Häufig gestellte Fragen
RoHS – Häufig gestellte Fragen
Frage: Was ist RoHS?
Antwort: RoHS ist die Abkürzung für „Restriction of Hazardous Substances“ und steht für die EU-Richtlinie 2011/65/EU vom 21. Juli 2011 zur Einschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Substanzen in elektrischen und elektronischen Geräten (RoHS). Diese Richtlinie wurde zwar durch die EU-Richtlinie 2015/863 geändert, aber alle Konformitätserklärungen beziehen sich auf die EU-Richtlinie 2011/65/EU vom 21. Juli 2011.
Frage: Werden alle Hersteller weiterhin bleihaltige und RoHS-/bleifreie Versionen als Lagerartikel vorhalten, oder werden bleihaltige Versionen Sonderbestellungsartikel?
Antwort: Nein. Die meisten Hersteller gehen zu RoHS-/bleifreien Produkten über. Einige Hersteller mit Schwerpunkt auf Kunden in der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie führen beide Versionen. Es gibt jedoch keine Garantie für die Fortführung dieser Praxis.
Frage: Bedeuten „bleifrei“ und „RoHS-konform“ dasselbe?
Antwort: Nein. RoHS-Konformität erfordert lediglich einen Bleianteil von weniger als 1.000 PPM in homogenen Materialien. „Bleifrei“ ist nicht fest definiert, somit ist es dem jeweiligen Hersteller überlassen, den Begriff „bleifrei“ für seine Produkte zu definieren. „Bleifrei“ kann verschiedenen Auslegungen von „enthält überhaupt kein Blei“ bis hin zu „kein Blei im Leitungsfinish“ entsprechen. „Bleifrei“ umfasst außerdem nicht die weiteren fünf in der RoHS-Richtlinie als gefährlich definierten Substanzen. Somit bezeichnen einige Hersteller ihr RoHS-konformes Produkt als „bleifrei“. Wenn Sie sich auf eine Kennzeichnung als „bleifrei“ verlassen wollen, müssen Sie die Definition des jeweiligen Herstellers kennen. Mouser hat diese Umstände bei der Kennzeichnung seiner Produkte als RoHS-konform berücksichtigt.
Frage: Was sind Zinn-Whisker?
Antwort: Wenn Zinn als Ersatz für Blei verwendet wird, können sich Büschel aus kleinen, dünnen Zinnkristallen bilden, die wie Schnurrhaare („Whiskers“) aussehen. Gelegentlich können kleine Teile dieser Whisker abbrechen, sich in elektronischen Geräten umherbewegen und Kurzschlüsse in Produkten verursachen.
Um sich ein besseres Bild zum Thema Zinn-Whisker zu machen, können Sie die JEDEC- und IPC-Dokumente JESD201 (Tin Whisker Acceptance Testing Standard) und JP002 (Mitigation Practices Guideline) heranziehen. Links zu diesen Dokumenten finden Sie unten.
- JEDEC- und IPC-Veröffentlichung: Tin Whisker Acceptance Testing Standard und Mitigation Practices Guideline
- IPC Tin Whiskers
- Zinn-Whisker (und Whisker aus anderen Metallen)
Frage: Wann werden alle Produkte mit der Änderung der EU-Richtlinie 2015/863 konform sein?
Antwort: Mouser verkauft mehr als 4 Millionen unterschiedliche Produkte von über 800 Herstellern. Wir wissen nicht, wann (oder ob überhaupt) die Konformität jedes Produkts sichergestellt sein wird. Wir geben uns große Mühe, die RoHS-Konformität der Produkte zu ermitteln, aber wir sind dabei auf das Niveau der Sorgfaltspflicht der Hersteller eingeschränkt, das wir übernehmen müssen, um Ihnen versichern zu können, dass die Produkte konform sind. Einige Hersteller haben ihre konformen Produkte noch nicht auf den Markt gebracht. Andere haben Mühe, uns Unterlagen bereitzustellen, mit der sie die Konformität ihrer Produkte belegen können. Mouser verfolgt einen sehr konservativen Ansatz bezüglich der RoHS-Konformität eines Produkts, denn wir fühlen uns verpflichtet und in der Verantwortung, für die Sicherheit unseres Teils der Lieferkette zu sorgen.
Frage: Wie wirken sich konforme Produkte auf meinen Produktionsprozess aus?
Antwort: Lötvorgänge werden im Allgemeinen bei höheren Temperaturen durchgeführt. Je nach Produktionsprozess müssen Sie möglicherweise die Lötvorgänge vollständig überarbeiten. Da Produktionsprozesse sehr vielfältig sein können, raten wir Ihnen dazu, Ihre Anforderungen selbst zu ermitteln. Hierzu liefern viele Organisationen hilfreiche Informationen.
Frage: Erfüllt Mouser die ISPM 15-Richtlinien (Internationaler Standard für pflanzengesundheitliche Maßnahmen für Holzverpackungen im internationalen Warenverkehr)?
Antwort: Mouser Electronics verwendet bei der Auslieferung an Kunden selten und ausschließlich in den USA Holzpackmaterial oder Paletten (die Auslieferung ist entsprechend angewiesen). Daher sind wir der Überzeugung, dass in unserem Fall die Umsetzung der ISPM 15-Richtlinien nicht erforderlich ist.
Frage: Was bedeutet das Symbol
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Antwort: Dies ist das Symbol von Mouser für RoHS-Konformität. Wird dieses Symbol neben einer Teilenummer eines Produkts angezeigt, wurde Mouser vom Produzenten (d. h. Lieferanten oder Hersteller) bescheinigt, dass das Teil konform mit der RoHS-Richtlinie der EU ist (siehe Richtlinie 2011/65/EU zur Einschränkung der Verwendung gefährlicher Substanzen).
Die auf der Website von Mouser veröffentlichten Informationen haben Vorrang gegenüber jenen in gedruckten Katalogen, Werbeanzeigen oder weiteren Publikationen.
Informationen über Mouser
Auf Mouser können Sie sich verlassen.
Laut der Firmenpolitik von Mouser Electronics werden bei uns erhältliche Produkte erst als RoHS-konform, RoHS-ausgenommen und/oder RoHS nicht zutreffend klassifiziert, wenn spezifische Anforderungen erfüllt wurden. Mouser definiert die folgenden Begriffe wie folgt:
- „RoHS: Konformität“ gemäß Dokumentation des Herstellers. Der Hersteller hat die Konformität zur EU-Verordnung 2011/65/EU der Begrenzung von gefährlichen Substanzen (RoHS) erklärt und dokumentiert.
- „RoHS: Konformität durch Befreiung“ gemäß Dokumentation des Herstellers. Der Hersteller hat eine Freistellung von Konformität zur EU-Verordnung 2011/65/EU der Begrenzung von gefährlichen Substanzen (RoHS) erklärt und dokumentiert.
- „RoHS: Nicht zutreffend“ gemäß Angaben von Mouser oder dem Hersteller nachdem festgestellt wurde, dass das Produkt weder unter die RoHS- noch WEEE-Verordnung fällt. Das gilt beispielsweise für nicht angetriebene Handwerkzeuge oder Batterien.
Seit Veröffentlichung der EU-Richtlinie 2015/863 muss Mouser zwei Stufen der RoHS-Konformität einhalten. Die ursprüngliche RoHS 2-Konformität, EU-Richtlinie 2011/65/EU und EU-Richtlinie 2011/65/EU mit Änderung nach EU-Richtlinie 2015/863. Einige bezeichnen die Änderung von EU-Richtlinie 2015/863 als RoHS 3, tatsächlich handelt es sich aber um eine Änderung von RoHS 2. Die beiden unterschiedlichen Stufen ergeben sich aus dem Übergangszeitraum für medizinische sowie Überwachungs- und Steuerungsgeräte. Nach EU-Richtlinie 2015/863 hatten diese Branchen bis zum 22.7.2021 Zeit, um die Konformität mit dieser Änderung sicherzustellen. Daher haben wir vier RoHS-Produktinformationen angegeben: RoHS 2011/65/EU, RoHS 2011/65/EU mit Ausnahme, 2011/65/EU-Anpassung nach 2015/863 und 2011/65/EU-Anpassung nach 2015/863 mit Ausnahme. Nachdem die Ausnahmeregelung für medizinische, Überwachungs- und Steuerungsgeräte abgelaufen ist, haben diese Hersteller Mouser die Einhaltung der geänderten RoHS-Richtlinie bestätigt.
Mouser gibt die Umweltverträglichkeit von Teilen von Herstellern an, die Mouser nachweislich von ihrer RoHS-Konformität überzeugen konnten. Mouser hat damit begonnen, auf seiner Website die Konformitätserklärungen der Hersteller zu veröffentlichen. Diese findet der Kunde, falls vorhanden, auf der Ebene des Produkts dort, wo der Kunde auch das Datenblatt des Produkts erwarten würde. Sobald wir eine Konformitätserklärung erhalten haben, veröffentlichen wir sie auf unserer Website. Die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen sollte auf der Dokumentation des Herstellers und nicht auf der des Vertriebspartners basieren.
Mouser führt keine Produkttests durch und verlässt sich bei der Feststellung der Umweltverträglichkeit ausschließlich auf den Hersteller des Produkts. Mouser übernimmt keine Garantie, Zertifizierung oder Erklärung der Konformität. Alle Aussagen von Mouser über die Umweltverträglichkeit beruhen auf der Dokumentation des Herstellers. Alle relevanten Nachweise werden beim Vice President of Quality oder dem Product Operations Director hinterlegt und für mindestens 4 Jahre ab dem Datum des Erhalts aufbewahrt. Produkte werden erst dann als umweltverträglich beworben oder angeboten, wenn ausreichende Nachweise vom Hersteller vorliegen und alle auf Lager oder auf Bestellung befindlichen Produkte als umweltverträglich eingestuft wurden. Lagerbestand wird keinesfalls vermischt.
Richtlinien
RoHS
2015/863 vom 31. März 2015 zur Änderung von Anhang II der Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Liste der Stoffe, die Beschränkungen unterliegen.
2011/65/EU vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. (RoHS)
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TSCA-Konformität
Die Umweltschutzbehörde der US-Regierung hat vor Kurzem im Bundesregister die Absicht der Behörde bekannt gegeben, die Verwendung von Phenol, isopropyliertem Phosphat (PIP 3:1) und vier weiteren Stoffen zu beschränken. Diese endgültigen Vorschriften, die am 5. Februar 2021 in Kraft traten, werden unter 40 CFR Part 751, Subpart E kodifiziert.
PIP (3:1) wird hauptsächlich in Schmiermitteln und Schmierfetten, Beschichtungsprodukten, Klebstoffen und Dichtungsmitteln, Polymeren, Fotochemikalien und Hydraulikflüssigkeiten, aber auch als Weichmacher und Flammschutzmittel in Kunststoffen verwendet. PIP (3:1) ist in der REACH-Verordnung der EU zwar aufgeführt, ist aber nicht als besonders besorgniserregend eingestuft. Auch in der kalifornischen Gesetzesinitiative 65 wird dieser Stoff nicht aufgeführt.
Diese endgültigen Vorschriften haben die Elektronikindustrie unvorbereitet getroffen. Die endgültige Regelung verbietet die Verarbeitung und den Vertrieb von PIP (3:1) und PIP (3:1)-haltigen Produkten im Handel. In der endgültigen Regelung sind neun Ausnahmen aufgeführt. Die meisten gelten nicht allgemein für die Elektronikbauteileindustrie. Die dritte Ausnahmeregelung kommt diesem Einsatzbereich am nächsten, da sie besagt:
- Die Verarbeitung und der Vertrieb im Handel zur Verwendung in Neu- und Ersatzteilen für die Automobil- und Luft-/Raumfahrtindustrie sowie der Vertrieb im Handel von Teilen, denen PIP (3:1) hinzugefügt wurde;
Die oben genannte Ausnahme gilt nur für Teile, die in der Automobil- und Luftfahrtindustrie verwendet werden. Da diese Ausnahmeregelung nicht für Konsumgüter gilt, können sich nicht spezialisierte Elektronikdistributoren nicht darauf berufen.
Mouser Electronics hat die Electronic Component Industry Association (ECIA) auf dieses Problem aufmerksam gemacht. Die ECIA ihrerseits hat begonnen, mit den Herstellern elektronischer Bauteile an einer Antwort der Branche zu arbeiten. Mouser wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und Informationen veröffentlichen, sobald sie verfügbar sind. Derzeit weisen die Produkte von Mouser keine Informationen zu PIP (3:1) auf.
Am 10. März 2021 erließ die EPA eine vorläufige 180-tägige „No Action Assurance“-Verfügung und verlängerte die Frist für öffentliche Stellungnahmen, um Rückmeldungen der Branche zu neu aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit dem 8. März 2021 als Stichtag für das Verbot des Verarbeitens und Inverkehrbringens von Phenol, isopropyliertem Phosphat (3:1) (PIP (3:1)) zur Verwendung in Erzeugnissen sowie der Erzeugnisse, denen PIP (3:1) zugesetzt wurde, einzuholen. Dies gibt der Branche mehr Zeit, um Ersatzstoffe zu finden und, falls möglich, einzusetzen.
Die EPA hat in ihren jüngsten Maßnahmen außerdem vier weitere Chemikalien hinzugefügt. DecaBDE (CAS: 1163-19-5) ist ein polybromierter Diphenylether und fällt daher unter die RoHS-Richtlinie. Hexachlorbutadien (HCBD) (CAS: 87-68-3) wird als Chlorwäscher in Herstellungsprozessen wie der Produktion von HCI-Gas verwendet. 2,4,6-Tris(tert-butyl)phenol (2,4,6-TTBP) (CAS: 732-26-3) wird als Stabilisator, Radikalfänger und Antioxidationsmittel in technischen Applikationen eingesetzt, z. B. in Kraftstoffen, Hydraulikflüssigkeiten und Schmierölen. Pentachlorothiophenol (PCTP) (CAS: 133-49-3) wurde in der Gummiindustrie verwendet. Die Verbindung wurde Kautschuk (sowohl natürlichem als auch synthetischem) zugesetzt, um die Verarbeitung zu erleichtern. Die EPA erhielt jedoch 2017 ein Schreiben der US-amerikanischen Rubber Manufacturers Association, aus dem hervorgeht, dass ihre Mitglieder „derzeit kein PCTP zur Herstellung von in den USA produzierten oder in die USA importierten Reifen verwenden“.
Am 4. März 2022 hat die EPA die Übergangsfrist bis zum Verbot des Flammschutzmittels PIP (3:1) in Produkten gemäß TSCA bis zum 23. Oktober 2024 verlängert. Die EPA räumt den Unternehmen zusätzliche Zeit ein, um Lieferketten zu prüfen und Ersatzstoffe zu finden.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an uns wenden. Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Branche finden Sie auch auf der ECIA-Website. ECIA https://www.ecianow.org/pip--3-1
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WEEE-Neufassung
RICHTLINIE 2012/19/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) (Neufassung) Im Juli 2012 stellte das Europäische Parlament fest, dass die EU die Sammelziele für Elektro- und Elektronik-Altgeräte nicht erreicht. Dies wurde darauf zurückgeführt, dass ein Großteil der Elektro- und Elektronik-Altgeräte in Länder der Dritten Welt exportiert wurde und daher nicht Teil der WEEE-Recyclingprogramme der Mitgliedsländer waren. Die Neufassung der WEEE-Richtlinie sieht Maßnahmen vor, um gegen den Export von Elektro- und Elektronik-Altgeräten vorzugehen. Außerdem werden die Recycling-Bemühungen verstärkt, um die Zielvorgaben zu erfüllen.
WEEE – So fing alles an
WEEE (Waste Electrical and Electronic Equipment) steht für die EU-Richtlinie 2002/96/EC vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE).
Diese Richtlinie legt Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der menschlichen Gesundheit fest, indem sie die nachteiligen Auswirkungen der Produktion von und des Umgangs mit Elektro- und Elektronik-Altgeräten (WEEE) verhindert oder verringert.
„Das Ziel dieser Richtlinie ist in erster Linie die Vermeidung von Elektro- und Elektronikgeräten und darüber hinaus die Wiederverwendung, das Recycling und andere Formen der Verwertung solcher Abfälle, um das Abfallaufkommen zu verringern.“
Im Wesentlichen bedeutet dies, dass kein Abfall auf eine Deponie geworfen werden darf, sondern dass 100 % der elektronischen und elektrischen Geräte wiederverwendet oder recycelt werden müssen. Darüber hinaus verpflichtet die Richtlinie die Hersteller (in der EU als „Produzenten“ bezeichnet), die Wiederverwendung und das Recycling zu finanzieren und bestimmte Zielvorgaben für diese Wiederverwendung oder das Recycling zu erfüllen. Die Richtlinie schreibt auch vor, dass Produkte mit der „durchgestrichenen Mülltonne“ gekennzeichnet werden müssen. Dieses Zeichen ist in der Richtlinie abgebildet.
Die Richtlinie verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, Rechtsvorschriften zur Umsetzung der Richtlinie zu erarbeiten und zu implementieren. Die EU-Mitgliedsstaaten hatten bis zum 13.8.2005 Zeit, diese Gesetze zu erlassen, aber die Umsetzung einiger Teile der Richtlinie hat sich bis 1.1.2006. verzögert. Der verzögerte Teil betrifft die tatsächliche Sammlung und das Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten. Für die Registrierung der Hersteller und die Produktkennzeichnung gilt immer noch die ursprüngliche Frist zum 13.8.2005. Viele EU-Mitgliedsstaaten liegen mit der Umsetzung gut im Zeitplan. Hoffnungen und Träume, dass sich alles in Luft auflösen wird, sind Wunschdenken, denn die Umweltbewegung wird immer stärker. Und es handelt sich auch nicht nur um eine europäische Anforderung – China ist bestrebt, die Europäer zu übertreffen. Auch in Kalifornien sind SB20 und SB50 in Kraft getreten, die das Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten mit Displays, die größer als 4 Zoll sind, vorschreiben. Zahlreiche andere Bundesstaaten arbeiten an ähnlichen Gesetzentwürfen.
Informationen von Mouser
Wir vertreiben Elektro- und Elektronikgeräte, die in den Geltungsbereich der WEEE-Richtlinie fallen. Nahezu jedes Produkt, das mit elektrischer Energie betrieben wird – ob mit Stecker oder mit Batterien – fällt unter diese Richtlinie. Zum Inventar von Mouser gehören Testgeräte, Lötkolben, Heißluftpistolen, USV, Akkuladegeräte, ESD-Testgeräte, Löttöpfe, Leuchtlupen und andere.
Richtlinien
2012/19/EU vom 4. Juli 2012 über Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE) (Neufassung)
2002/96/EU vom 27. Januar 2003 zur Reduzierung der Verwendung schädlicher Substanzen in elektrischen und elektronischen Geräten. (WEEE)
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Umweltvorschriften
Nützliche Ressourcen
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Toxic Use Reduction Institute Das Institut (TURI) erforscht, testet und fördert Methoden zur Vermeidung von Umweltverschmutzung und Alternativen zu giftigen Chemikalien, die in den Industrien und Gemeinden des Bundesstaats Massachusetts verwendet werden.
Umweltschutzbehörde Toxics Release Inventory (TRI) Programm Das TRI ist eine öffentlich zugängliche EPA-Datenbank, die Informationen über die Freisetzung giftiger Chemikalien und andere Abfallmanagementaktivitäten enthält, die jährlich von bestimmten Industriegruppen sowie von Bundeseinrichtungen gemeldet werden.
Toxics in Packaging Clearinghouse (TPCH) Das TPCH wurde 1992 gegründet, um die „Model Toxics in Packaging Legislation“ in den USA zu fördern.
California Department of Toxic Substance Control
Energieeffizienzprogramm für Haushaltsgeräte in Kalifornien
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- Europäische Union – Europäische Chemikalienagentur (ECHA)
- China – China-RoHS auf der DCA-Website
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Japan-RoHS auf der DCA-Website
JEITA Japan Electronics and Information Technology Industries Associations
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- Wirtschaftsverbände & Organisationen – ECIA
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University of Maryland Electronic Products & Systems Center
NASA Goddard Space Flight Center Zinn-Whisker und Whisker aus anderen Metallen und Fotogalerie
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Nationales Metrologieinstitut von Großbritannien
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Akronym Beschreibung Ag Silber ASO Ag/Sn/O2 BFR Bromiertes Flammschutzmittel BGA Kugelgitteranordnung Bi Bismut BOM Bill of Materials (Stückliste) Cd Cadmium CEM Vertrags-Elektronikhersteller Cr (VI) Hexavalentes Chrom CRT Bildröhre CSP Chip-Scale-Package DEFRA Department of the Environment, Food and Rural Affairs DTI Department of Trade and Industry EC Europäische Kommission EEE Elektro- und Elektronikgeräte EIA Electronics Industry Alliance ELV Altfahrzeuge ESH Umweltsicherheit & Gesundheit EU Europäische Union EuE Endverbrauchergeräte EuP Energiebetriebene Produkte HASL Heißluftverzinnung Hg Quecksilber IC Integrierter Schaltkreis NEMI National Electronics Manufacturing Initiative IPC Institute of Interconnecting and Packaging Electronic Circuits ISO International Organization for Standardization IT Informationstechnologie JEDEC Joint Electric Device Engineering Council JEITA Japan Electronics and Information Technology Industries Association LFS Bleifreies Löten LTB Letztes Kaufdatum m.pt. Schmelzpunkt MCV Maximaler Konzentrationswert MFG Hersteller MIL Militär MLCC Mehrschicht-Keramikkondensatoren MSL Feuchteempfindlichkeit NiAu Nickel/Gold OEM Erstausrüster Pb Blei PBB Polybromierte Biphenyle PBDE Polybromierter Diphenylether PCB Leiterplatte PCN Benachrichtigung über Produktänderungen PKG Gehäuse PON Hinweis zur Veralterung von Produkten PVC Polyvinylchlorid QA Qualitätssicherung RoHS Reduzierung der Verwendung bestimmter schädlicher Substanzen SAB Sn/Ag/Bi SABC Sn/Ag/Bi/Cu SAC Sn/Ag/Cu SAC305 Sn/Ag3.0%/0.5%Cu SAC385 Sn/Ag3.8%/0.5%Cu SAC408 Sn/Ag4%/0.8%Cu SMD Surface-Mount-Device SME Kleine und mittelständische Unternehmen SMT Surface-Mount-Technologie Sn Zinn TAC Ausschuss zur Anpassung an den technischen Fortschritt TCF Technische Compliance-Unterlagen VOC Flüchtige organische Substanzen WEEE Elektro- und Elektronikaltgeräte
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Schweiz
