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Zonale Automotive-Architektur mit MX-DaSH optimieren Rudy Ramos

 

Die Automobilindustrie entwickelt sich rasant weiter und wird dabei durch Fortschritte im Fahrzeugdesign und in der Fahrzeugtechnologie vorangebracht, die den Markt schnell verändern. Einer der wichtigsten Fortschritte ist die Einführung der zonalen Architektur im Fahrzeugdesign. Für diese Entwicklung sind effiziente und zuverlässige Steckverbinder erforderlich, um den steigenden Bedarf an Daten-, Signal- und Energieübertragung in Fahrzeugen zu bewältigen.

In dieser Woche befasst sich der Blogbeitrag „Neues am Technik-Dienstag“ mit der Einführung des MX-DaSH-Steckverbindersystems von Molex als Lösung, mit der Hochgeschwindigkeitsdaten, Signale und Strom in einem einzigen Steckverbinder kombiniert werden, wodurch die Notwendigkeit mehrerer herkömmlicher Steckverbinder entfällt.

Zonale Architektur im Bereich Automotive Design

Zonale Architektur bezieht sich auf die Organisation der Fahrzeugelektronik in verschiedene Zonen, die jeweils von einem zentralen Controller gesteuert werden. Diese Architektur verbessert die Modularität und Skalierbarkeit von Fahrzeugsystemen und ermöglicht eine einfachere Integration verschiedener Funktionen und Technologien. Sie setzt jedoch auch robuste Verbindungslösungen voraus, um die komplexen Daten- und Signal- sowie Stromanforderungen zu bewältigen.

Konventionelle Steckverbinder bestehen oft aus mehreren Bauteilen, mit denen Daten, Signale und Strom getrennt voneinander verarbeitet werden. Diese Komplexität kann zu größeren Abmessungen, höherem Gewicht und höheren Kosten führen. Zudem wird der Montageprozess komplizierter, was sich wiederum auf die Zuverlässigkeit auswirken kann.

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Das MX-DaSH-Steckverbindersystem von Molex wurde entwickelt, um die Architektur von Zonen im Automobilbereich zu optimieren, indem Hochgeschwindigkeitsdaten, Signale und Strom in einem einzigen Steckverbinder integriert werden (Abbildung 1). Dies stellt sicher, dass Fahrzeuge das wachsende Datenvolumen bewältigen können, das für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (FAS), Infotainment, GPS-Navigation, Lidar, Kamerasysteme, Sensoren und andere High-Tech-Funktionen erforderlich ist. Darüber hinaus reduziert das MX-DaSH-System den Platzbedarf für mehrere Steckverbinder durch die Integration von Signal- und Stromübertragung in einen einzigen Steckverbinder, vereinfacht das Design und den Montageprozess und erleichtert die Verwaltung komplexer Verkabelungssysteme, beispielsweise in Elektrofahrzeugen.

Abbildung 1: Die MX-DaSH-Steckverbinder von Molex sind in abgedichteten oder nicht abgedichteten Wire-to-Wire- und Wire-to-Board-Designs und Anschlussgrößen von 0,50 mm, 0,64 mm, 1,20 mm, 1,50 mm, 2,80 mm und 4,80 mm erhältlich. (Quelle: Mouser Electronics)

 

Ein wesentlicher Vorteil des MX-DaSH-Steckverbindersystems ist sein optimiertes Gehäuse. Durch die Zusammenführung mehrerer Steckverbinder zu einem wird der für die Verkabelung und die Steckverbinder erforderliche Platz reduziert (Tabelle 1). Gerade bei modernen Fahrzeug-Designs, bei denen der Platz oft knapp ist, ist diese Optimierung von entscheidender Bedeutung.

 

Konventionelles Steckersystem

Molex MX-DaSH-Steckverbindersystem

Umsetzung

Instrumententafel und Steuerungskabelbaum und -modul

Anzahl der Steckverbinder

8

2

Verdrahtung aus Kupfer

-

Verringerung um ~6,0 m

Zeit für Steckvorgang

-

Reduzierung um ~75 %

Bild Modul und Kabelbaum

 

 

Tabelle 1: Das MX-DaSH-Steckverbindersystem von Molex im Vergleich zu konventionellen Steckverbindersystemen. (Quelle: Molex)

 

Durch die Zusammenführung von Steckverbindern werden auch die Größe und das Gewicht der Elektroniksysteme des Fahrzeugs reduziert. Diese Reduzierung wirkt sich positiv auf den Wirkungsgrad von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und Hybridfahrzeugen aus, vergrößert die Reichweite von Elektrofahrzeugen und verbessert das Betriebsverhalten aller Fahrzeuge.

Zudem trägt das MX-DaSH-Steckverbindersystem zur Senkung der Gesamtsystemkosten bei, indem es die Anzahl der benötigten Bauteile reduziert. Weniger Steckverbinder bedeuten geringere Kosten für Material und weniger Komplexität im Montageprozess, wodurch die Produktionskosten erheblich gesenkt werden können. Mit weniger Verbindungen ist das System zudem zuverlässiger und hält den hohen Belastungen in der Automotive-Umgebung besser stand.

Erkenntnisse

Die Einführung fortschrittlicher Verbindungslösungen wie das MX-DaSH-Steckverbindersystem von Molex ist für die Weiterentwicklung im Bereich Automotive Design von entscheidender Bedeutung, insbesondere da zonale Architekturen immer häufiger zum Einsatz kommen. Diese Technologie verbessert die Fertigungseffizienz und erhöht die Leistung und Zuverlässigkeit von Fahrzeugen durch die Integration mehrerer Funktionen in einen einzigen Steckverbinder. Da die Automobilindustrie immer komplexere und stärker vernetzte Systeme entwickelt, werden diese Innovationen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Effizienz und der weiteren Modernisierung spielen.



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Rudy ist Mitglied des Technical Content Marketing-Teams bei Mouser Electronics und verfügt über mehr als 35 Jahre Erfahrung in den Bereichen fortschrittliche elektromechanische Systeme, Robotik, Pneumatik, Vakuumsysteme, Hochspannung, Halbleiterfertigung, militärische Hardware und Projektmanagement. Als Technologieexperte unterstützt Rudy die globalen Marketingbemühungen durch sein umfangreiches Produktwissen und durch die Erstellung und Bearbeitung technischer Inhalte für die Mouser-Website. Rudy hat technische Artikel für Fachwebsites verfasst und besitzt einen BS in Technical Management und einen MBA mit dem Schwerpunkt Projektmanagement. Vor seiner Tätigkeit bei Mouser arbeitete Rudy für National Semiconductor und Texas Instruments.


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